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Seit Jahren haben sich die 59-jährige Maria „Moidi“ Zeller aus Fügen, die 55-jährige Theresia „Thres“ Rieder aus Uderns und die 35-jährige Kathrin Kopp vom Stummerberg ganz den Klängen des Zillertales verschrieben. Als „Zillachtol Gsong“ wollen die drei mit ihren Stimmen altem Liedgut frischen Klang verleihen, zudem begleitet Maria mit der Gitarre und Kathrin auf der Zither.
 

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Warum gibt es den „Zillachtol Gsong“? 
Weil es so viele schöne Lieder aus vergangener Zeit gibt und die ansonsten in Vergessenheit geraten. Dem wollen wir entgegensteuern. 

Und Neues? 
Gibt es natürlich ebenso. Wir komponieren und texten alle drei auch eigene Lieder. Unser Bestreben in puncto Liedgut ist, Altes zu erhalten und Neues zu schaffen. 

Wie begann alles?
 
Vor über zehn Jahren beim Törggelen bei Theresia. 
Da haben irgendwann die Gäste angefangen, miteinander zu musizieren, auch wir (Theresia und Maria). Offenbar hat‘s gefallen, denn später wurden wir dann angerufen und gefragt, ob wir nicht auf Geburtstagen spielen möchten. Und so ist es langsam weitergegangen, mit der Zeit haben wir zu verschiedenen Anlässen gespielt.

Wann war euer erster offizieller Auftritt? 
Ebenfalls vor ca. zehn Jahren beim „1. Sängertreffen“ im Gasthaus Hamberg in Hart.

Wann stieß Kathrin zu euch? 
2012 und zwar kurz bevor wir eines unserer schönsten musikalischen Erlebnisse hatten. Wir durften damals in Wien gemeinsam mit anderen Musikern eine Taufe im Stephansdom musikalisch umrahmen. Seither bereichert unser „Küken“ mit seinem eigenen Zitherklang den „Zillachtol Gsong“.
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Von euch gibt‘s schon einige CDs? 
Ja, wir haben unter anderem mit der Gruppe „Z3 – Die drei Zillertaler“ die Alben „Weihnachten bei uns dahoam“ (2011) und „Zwoa glatt, zwoa verkehrt“ (2013) aufgenommen. Unser erstes eigenes Album mit dem Titel „Almfrieden“ kam 2009 heraus. Was uns sehr gefreut hat – Moderator Raimund Heimhat für uns den Song „Sog Dianal“ geschrieben und dieser hat auf Radio U1 gleich „voll eingeschlagen“. 2016 erschien unser Album „a guate Mischung“.

Ein neues Album gibt‘s wann? 
Unser neues Album „Musiziert weard allweil gern“ stellen wir am 17. Februar im Gasthaus Hamberg in Hart vor. 14 Lieder 
gibt‘s darauf zu hören, vier alte und zehn eigene, neue Lieder, darunter zwei Instrumentalaufnahmen. Aufgenommen haben wir das Album im Tonstudio „Melody Intersound“ bei Stefan Erler am Weerberg, Produzent ist Tyrolis. Bei Stefan fühlen wir uns immer gut aufgehoben. Auf die Präsentation freuen wir uns schon. Der Erlös der Veranstaltung kommt wie immer einem guten Zweck zugute. 

Wart ihr schon im Radio und TV zu hören und zu sehen? 
Auf Radio U1 kann man uns öfters hören. In der bayrischen Fernsehsendung „Musik in den Bergen“ haben wir zusammen mit Z3 das Lied „Gamslan schwarz und braun“ gesungen. Mit dem Lied „Insa Landl“ traten wir in einer holländischen Produktion auf, sozusagen als Vertreterinnen des Tuxertals. Auch „Brief ans Christkind“ haben wir zusammen mit Z3 gesungen.
Musik und Beruf – was bedeutet beides für euch? Die Musik ist für uns einfach ein schönes Hobby und ein Ausgleich. 

Wir musizieren mit Leidenschaft, aber ebenso üben wir unsere Berufe mit Freude und aus ganzem Herzen aus. Maria
geht ganz in ihrer Tätigkeit im Franziskusheim auf. Theresia unterstützt als Schulassistentin in der Volksschule Stumm mit Leib und Seele Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung. 
Kathrin vermietet ganzjährig am Stummerberg eine Ferienhütte, zudem bewirtschaften sie und ihr Mann landwirtschaftlich eine Alm im Zillergrund.

 

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Und eure Familien? 

Die kommen trotzdem nicht zu kurz? Moidi: Also ich bin schon seit 39 Jahren verheiratet, habe zwei Kinder und mittlerweile auch zwei liebe Enkelkinder. Früher habe ich als Kind mit meinen Eltern gesungen und heute singe ich mit den Enkerln. So schließt sich der Kreis. Thres: Auch mich hat die Musik schon von Kind auf fasziniert, in Jugendjahren habe ich gerne mit meiner Schwester Monika gesungen. Und ich konnte diese Faszination an meine zwei Kinder weitergeben, besonders an meinen Sohn Stefan Schiestl, 
der bei Z3 musiziert.

Wer weiß, vielleicht steigen auch meine drei Enkelkinder in die musikalischen Familienfußstapfen. Kathrin: Musik wurde mir in die Wiege gelegt und als Kind hörte ich meinem Opa gerne beim Zitherspielen zu. Später habe ich selbst eifrig das Instrument in der Musikschule gelernt und hoffe, meine zwei Kinder hören mir heute genauso gern zu wie ich damals meinem Opa. 

Sind die musikalischen Arbeiten streng aufgeteilt unter euch?

Nein, wir machen eigentlich alles gemeinsam, da sind wir ganz locker. Moidi unterhält uns und unsere Fans oftmals mit ihren Witzen, das kann sie wirklich sehr gut. Und Theresia ist für unsere Fanbetreuung die 1. Wahl, sie macht das mit sehr viel Freude.

 

Kontakt:
Zillachtol Gsong 
Theresia Rieder 
Finsingerhofweg 7 
6272 Uderns  
0664/4022706 

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